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Markusplatz
Napoleon nannte den Markusplatz oder Piazza
San Marco einst den “Zeichensaal Europas”. Er
ist das Zentrum venedischen Lebens. Der Platz
ist umzogen von zahlreichen historischen Cafés,
wie die alteingesessenen “Quadri” und “Florian”.
Diese bieten einem die Gelegenheit sich zu entspannen,
während man in einem perfekten byzantinischem
Umfeld beruhigender klassischer italienischer
Musik lauscht.
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Auf
der Südseite des Platzes befindet sich die Procuratie
Nuove aus dem 15./16. Jahrhundert und
auf der Nordseite die Procuratie
Vecchie aus dem 17. Jahrhundert. Diese
steht neben dem Glockenturm (Campanile di San
Marco). Der Glockenturm wurde bereits vor dem
Jahr 1000
errichtet, aber erst 1513 zum Kirchturm erweitert.
1902 stürzte der ursprüngliche Turm
ein, wurde aber mit identischen Verzierungen
wieder aufgebaut.
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Die Basilika
San Marco (gemeinhin als Markuskirche
bekannt) wurde im Jahr 900 infolge der Ankunft
der sterblichen Überreste
des Apostels Markus (San Marco) im Jahre 828
erbaut. Sie
wurde im Stile der Kirche der zwölf Apostel
in Konstantinopel gestaltet, was sich am deutlichsten
im griechischen Kreuz-grundriss mit fünf
Kuppeln
äussert.
Die Basilika ist ein einzigartiges Denkmal
der reichhaltigen Geschichte Venedigs. Die
gotische Fassade und ihre Ausschmückungen wurden
im 14./15. Jahrhundert hinzugefügt. Der byzantine
Charakter der Basilika zeigt sich am deutlichsten
in den großen mittelalterlichen Mosaiken, die
die Geschichte des Heiligen Markus und Episoden
aus dem alten und neuen Testament illustrieren.
An der Westfront erstreckt sich eine Vorhalle
die sich mit fünf Toren zum Markusplatz hin
öffnet. Hier ist die Fassade bedeckt von Vertäfelungen
und Mosaiken überzogen. Im Inneren sind die
niederen Wände mit geadertem Marmor ummantelt
und die Kuppeln und Gewölbe mit farbenprächtigen
Mosaiken auf goldenem Hintergrund ausgeschmückt.
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